Welche Risiken und Nebenwirkungen sind zu beachten?
Während und nach der Behandlung kann das gelaserte Areal gerötet sein und anschwellen. Eventuell kommt es auch zur Bildung von Schorf, in wenigen Fällen und bei empfindlicher Haut sogar zur Bläschenbildung. Selten kann es auch zu Hpyer- oder Hypopigmentierungen kommen, oder bei unsachgemässer Pflege zu Infektionen. In der Zeit der Laserbehandlung ist das Tattoo vor Sonnenlicht zu schützen und Solarium zu vermeiden. Es besteht kaum ein Narbenrisiko. Wichtig ist eine gute Nachsorge durch den Kunden. Blutverdünnende Medikamente, wie z.B. Aspirin müssen vor der 1. Behandlung abgesetzt werden um Blutergüsse zu vermeiden, lassen Sie sich dazu beraten.

Zur besten Abheilung ist in den ersten 4 Tagen darauf zu achten, dass das behandelte Areal viel Luft bekommt und oft desinfiziert wird. Dennoch ist Duschen kein Problem, Sie sollten aber auf Seife an der Stelle verzichten. Schwimmen und Saunen sollten Sie in den ersten 7 Tagen vermeiden. Erst nach vollständiger Abheilung ist dies wieder unbedenklich möglich. Eine mögliche Hypopigmentierung bedeutet, dass sich nach Beendigung der Tattooentfernung ein leicht heller Schatten bildet. Dies passiert, wenn neben der Tattoo-Farbe auch noch die Pigmentfarbe der Haut unbeabsichtigt entfernt werden. Da die Tattoopigmente in der Dermis eingelagert sind, kann die ungewollte Hypopigmentierung auch nicht immer verhindert werden. In der Regel bilden sich die Hautpigmente aber in 6-9 Monaten nach, danach ist auch Sonnenbaden wieder bedenkenlos möglich (Sonnenschutz nicht vergessen).

Zu stark sonnengebräunte Haut wird bei tattoolos nicht gerne gesehen, in der Regel warten wir ab, bis die Bräune verschwunden ist um eine effektive Tattooentfernung ohne störende Nebenwirkungen zu gewährleisten.